
Samples können in verschiedenen Formaten und Genauigkeiten gespeichert werden. Die häufigsten sind Integer- (Festkomma-) Formate, die Werte in festen Quantisierungsstufen speichern. Abhängig davon wo die 'Null-Linie' festgelegt wird, muss man zwischen vorzeichenlosen (nur positive Werte, "Null-Linie" in der Mitte des Zahlenbereichs) und vorzeichenbehafteten (positive und negative Werte) Festkommaformaten unterscheiden.
Vorzeichenbehaftetes Format
Vorzeichenloses Format
Da die Quantisierung des Signals einem Verlust an Genauigkeit entspricht, verursacht sie sogenanntes Quantisierungsrauschen. Diese Art des Rauschens wirkt sich besonders auf leise Passagen aus, so dass diese Speicherformat nicht optimal ist, andererseits ist es aber äußerst einfach und schnell zu handhaben (Computer sind schnell bei Berechnungen mit Festkommazahlen).
Die zweite Möglichkeit besteht in der Verwendung von Fliesskommazahlen. Mit Fliesskommazahlen wird das Rauschen gleichmäßig über alle Lautstärken verteilt und hat besonders bei kleinen Lautstärken große Vorteile. Leider ist dieses Format um einiges langsamer in der Verarbeitung (Computer sind bei Fliesskomma-Berechnungen im Vergleich zu Festkomma-Berechnungen um einiges langsamer).
Kwave verwendet intern ein Format mit vorzeichenbehafteten Festkommazahlen (Integer) mit 24 Bit Genauigkeit, gespeichert als 32-Bit Integer. Das hat zwar den Nachteil von hohem Speicherbedarf, besonders bei der Verarbeitung von Dateien mit geringerer Auflösung (z.B. 8 Bit), die Verarbeitung von 32-Bit Integerwerten ist allerdings äußerst schnell und bietet noch einige Reserven, da nur 24 Bit davon genutzt werden.
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