Kommandozeile

Wenn Sie Kwave von der Kommandozeile aus starten, können Sie eine Liste von Dateien angeben, die geöffnet werden sollen. Die erste angegebene Datei wird dabei zuerst geöffnet und dann die anderen. Jede Datei wird dabei in einem neuen eigenen Fenster der selben Kwave Instanz geöffnet. Wenn Sie Platzhalter-Zeichen verwenden, können Sie eine grosse Anzahl von Dateien auf einmal öffnen.

So startet zum Beispiel der folgende Befehl Kwave und öffnet alle Klänge des KDE-Fenstermanagers in jeweils einem eigenen Fenster:

% kwave /usr/share/soundes/KDE_Window*.wav

Zusätzlich zu einer Dateiliste können Sie noch eine Liste von Xt toolkit Optionen wie -geometry angeben, um die Grösse und/oder die Position des ersten geöffneten Kwave Fenster zu spezifizieren. Eine weitere Option ist -display, die Kwave auf einem anderen Bildschirm startet.

Der folgende Befehl startet zum Beispiel ein Kwave-Fenster mit einer Startbreite von 600 Pixeln und einer Höhe von 400 Pixeln, mit der rechten Seite 30 Pixel vom rechten Rand und 0 Pixel vom oberen Rand des Bildschirms entfernt:

% kwave -geometry 600x400-30+0

Mit dem Kommandozeilen-Parameter --disable-splashscreen können Sie das Startbild das beim Starten von Kwave erscheint deaktivieren. Dies kann nützlich sein wenn Sie Kwave von einem Shell-Skript aus starten wollen.

Der Kommandozeilen-Parameter --iconic lässt Kwave minimiert starten. Dies mag nützlich sein wenn Sie Kwave ohne sichtbare Benutzeroberfläche starten wollen, beispielsweise wenn Sie Kwave von einem Shell-Skript aus starten. Dieser Parameter deaktiviert implizit auch das Startbild!

Mit dem Kommandozeilen-Parameter --logfile=kwave.log können Sie die Abfolge der Aktionen einer Kwave-Sessionin eine Datei speichern. Dies ist nützlich zur Fehlersuche, Sie werden möglicherweise nach einer solchen Log-Datei gefragt wenn Sie einen Fehlerbericht abgegeben haben.